Weniger Zucker Weniger Zucker
mehr Ballaststoffe

Bewusst Zucker reduzieren.

Schon bewusst? Was wir tun können, um unseren Speiseplan besser zu gestalten.

Dick, dicker, Deutschland.

Dass Zucker nicht zu den gesundheitlich wertvollen Lebensmitteln gehört, wissen die meisten – dennoch essen wir viel zu viel davon. Süß schmeckt einfach gut! Die tägliche Menge ist der springende Punkt. Doch welche gesundheitlichen Risiken birgt ein hoher Zuckerkonsum und wie viel ist eigentlich zu viel? 100 g Zucker essen wir pro Tag durchschnittlich in Deutschland und damit etwa das Vierfache der von der WHO empfohlenen Maximalmenge – besser wären nicht mehr als 25 g Zucker täglich! Die Zuckermenge, die unser Stoffwechsel noch gut bewältigen kann, hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Je mehr wir wiegen und je weniger wir uns bewegen, desto größer ist das persönliche Risiko, davon krank zu werden. Die steigende Anzahl an Übergewichtigen in Deutschland ist bereits seit längerem besorgniserregend: 15 % der Kinder und Jugendlichen, 37 % der Frauen und 59 % der Männer sind mittlerweile betroffen. Zu den Gründen zählen unter anderem zu viele kalorienreiche Lebensmittel und ein Mangel an Bewegung. Durch eine konsequente Reduktion von Zucker in unseren Nahrungsmitteln und bei deren Zubereitung lassen sich allerdings schon viele unnötige Kalorien einsparen. Darüber hinaus ist Zucker für Karies und Krankheiten, wie Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten, mit- oder gar hauptverantwortlich.

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Wie entsteht ein Mittagstief?

Wir alle erleben es jeden Tag aufs Neue: die Höhen und Tiefen in unserer natürlichen Leistungskurve. Der zyklische Wechsel zwischen Aktivität und Ruhebedürfnis liegt in der Natur des Menschen. Bei dieser inneren Uhr gibt es zwar individuelle Unterschiede, z.B. ob jemand eher ein Morgen- oder Nachtmensch ist, doch bei den meisten erreicht das typische Mittagstief seine stärkste Ausprägung etwa gegen 14 Uhr. Dann nehmen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche zu und oft kommt am frühen Nachmittag auch noch Heißhunger hinzu. Dass die Leistungsfähigkeit nach dem Mittagessen besonders gravierend absinkt, gehört ebenfalls zu unserem Biorhythmus. Indem wir uns bewusst ernähren, können wir aber gut beeinflussen, wie stark dieser Knick ausfällt.

Weniger Zucker, mehr Energie!

Die meisten von uns sind inzwischen Kopfarbeiter, da die körperliche Arbeit stark abgenommen hat. Das verändert auch unsere Bedürfnisse: Um uns wohl und leistungsstark zu fühlen, brauchen wir weniger Kalorien. Stattdessen schmackhaftes Essen, das viele hochwertige Nährstoffe liefert, damit unser Gehirn und der Stoffwechsel optimal arbeiten können.

  1. Du solltest täglich ca. 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Tees trinken.
  2. Achte auf regelmäßige Mahlzeiten mit überschaubaren Portionen, vor allem mittags.
  3. Wähle lieber leichte Kost, wie etwa Gemüse und Salate in Kombination mit Eiweißreichem wie Fisch, Fleisch, Eiern oder Nüssen.
  4. Wenn du etwas naschen möchtest, dann am besten direkt nach einer Mahlzeit. Süßes zwischendurch fördert den Heißhunger.
  5. „Das kleine Nickerchen“ wirkt ideal gegen das Mittagstief (maximal 20 Minuten).
  6. Oder mach einfach mal einen kleinen Verdauungsspaziergang im gemächlichen Tempo. Ersatzweise kannst du auch gut durchlüften, dabei einige Minuten die Augen schließen und dich anschließend ordentlich recken und strecken.
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Satt statt platt

Das Leben schmeckt – auch mit weniger Zucker!

Seit 2017 überprüfen und optimieren wir den Zuckergehalt der Rezepturen bei unseren Eigenmarken. Bereits Anfang 2018 kamen die ersten Produkte mit teils bis zu 30 % weniger Zucker in die Märkte – und es werden stetig mehr! Diesen Weg verfolgen wir konsequent weiter: Auch 2020 werden wir den Zucker bei vielen Eigenmarkenprodukten reduzieren. Für einen bewussteren Umgang mit Zucker – ohne auf Genuss zu verzichten!

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Zuckerbewusstes Einkaufen.

Wenn du auf deinen Zuckerkonsum achten möchtest, kommst du leider gar nicht drum herum, die Zutatenlisten zu lesen. In den letzten 30 Jahren haben unterschiedliche Zuckersorten den Weg in unsere Nahrungsmittel gefunden, die der normale Verbraucher kaum noch überblicken kann. Um sie zu entlarven, klären wir über zuckerbewusste Ernährung auf – dafür haben wir unter anderem eine Liste der gängigsten Zuckerbezeichnungen zusammengestellt. Als einfache Grundregel kannst du dir merken, dass alle Zutaten, die auf „-ose“ enden, nichts anderes als Zucker sind. Gleiches gilt für Bezeichnungen, die das Wort „Zucker“ oder „Sirup“ beinhalten, wie zum Beispiel Invertzucker oder Glukosesirup. Weitere „Zuckerfallen“ sind Agavendicksaft, Apfelsüße, Dextrin, Dicksaft, Fruchtdicksaft, Fruchtextrakt, Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtsüße, Gerstenmalz, Gerstenmalzextrakt, Glykogen, Honig, Inulin, Joghurtpulver, Kandis, Magermilchpulver, Maltodextrin, Malz(-extrakt), Molkenerzeugnis, Molkenpulver, Raffinade, Süßmolkenpulver, Traubensüße, Vollmilchpulver und Weizendextrin. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kennzeichnungen, die für uns Verbraucher irritierend sind:

  1. „Zuckerfrei“ muss nicht ganz zuckerfrei sein, denn 0,5 % sind erlaubt.
  2. „Zuckerreduziert“ heißt nicht immer kalorienreduziert, denn Kalorien verstecken sich auch gerne woanders.
  3. „Weniger Zucker“ heißt nicht immer „weniger Zucker als in anderen Produkten“. Es kann auch einfach nur bedeuten „etwas weniger als vorher“ – und damit immer noch viel zu viel.
  4. „Ohne Zusatz von Süßungsmitteln“ heißt nicht „ohne Zucker“ oder „ohne süßende Zutaten“, sondern nur „ohne Süßstoff und Zuckeraustauschstoffe“.
  5. „Mit Traubenzucker“ oder „Mit Apfeldicksaft“ steht nicht für gesunden Zucker, da sie im Körper genauso wie Haushaltszucker wirken. Letztendlich bergen sie sogar die Gefahr, dass wir noch mehr Zucker zu uns nehmen, da beide nicht so süß sind wie Haushaltszucker.
  6. „Natursüß“ heißt nicht ungesüßt, sondern steht für Süße aus Obstkonzentrat.
  7. „Ohne Zuckerzusatz“ heißt nicht ohne süßende Zutaten.
  8. „Mit Fruktose“ steht nicht für besonders gesund, sondern einfach nur für eine andere Art von Zucker.
  9. „Zuckerarm“ bedeutet, dass nicht mehr als 5 g Zucker pro 100 g in einem Lebensmittel enthalten sein dürfen. Von einem „reduzierten Zuckergehalt“ ist aber erst die Rede, wenn das Produkt mindestens 30 % weniger Zucker enthält als ein vergleichbares Produkt.

Alles über Zuckersorten und wie sie hergestellt werden, findest du in unserem REWE Lebensmittel-Lexikon.

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